Lesemonat Juli 2017

Donnerstag, 3. August 2017



Gelesene Bücher: 14
    
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     #1, Eisige Schwestern
#2, Frostkuss
#3, Frostfluch 
#4, Die Verlassene
#5, Die Falle
#6, Das Tal - Das Spiel
#7, Das silberne Einhorn
#8, Ein Kuss aus Sternenstaub
#9, Paper Princess
#10, Die Chemie des Todes
#11, Targa - Der Moment, bevor du stirbst
#12, Begin again
#13, Paper Prince
#14, Das Dorf

Rezension - Targa - Der Moment, bevor du stirbst - B.C. Schiller

Montag, 31. Juli 2017
Titel: Targa - Der Moment,
bevor du stirbst
Reihe: Targa
Genre: Thriller, Krimi
Länge: 400 Seiten
Verlag: Penguin

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er. Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr. Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?

Meine Meinung:
Das Cover ist leider meiner Meinung nach nichts Besonderes. Trotzdem gefällt es mir eigentlich ganz gut. Die Farbe Rot wurde hier sehr gekonnt eingesetzt und hat sich mit den wenigen schwarzen Elementen auch sehr authentisch vermischt.

B.C. Schiller haben schon einige Thriller geschrieben, doch dies war mein erster von dem berühmten Duo. Es wird auch ganz sicher nicht mein Letzter gewesen sein, denn ich war so gefesselt von dem Buch und bekam mehr als einmal Gänsehaut von der Geschichte.

Das Autorenduo weiß, wie man schreibt. Die beiden haben diese Geschichte so spannend verpackt, dass man als Leser gar nicht mehr aufhören, will zu lesen, obwohl es einige grausame Stellen in dem Buch gibt, die einem schon einmal eiskalt erwischen können. Diese kamen aber im gesunden Maße vor. Damit will ich sagen, dass diese grausamen Stellen einfach zu einem Thriller dazugehören und sie auch nicht die überhand übernommen haben.

Mit diesem Buch haben die beiden Autoren den Auftakt einer Reihe geschrieben und ich hoffe sehr, dass bald der zweite Band herauskommt und ich ihn verschlingen kann. Unsere Hauptprotagonistin Targa hat viele Geheimnisse und einen noch viel geheimnisvolleren und gefährlicheren Job. Targa arbeitet nämlich als verdeckte Ermittlerin, um Serienmörder hinter Gitter zu bringen. Diese Arbeit kommt ihr ganz Recht, da sie ohnehin keine Gefühle spürt und der Polizei bei ihren Ermittlungen gerne behilflich ist.

Targa hat meiner Meinung nach ihre ganz eigene Persönlichkeit. Man könnte sie sogar schon als Psychopathin bezeichnen. Sie bringt zwar niemand um und schadet auch so gut wie nie jemand, aber sie fühlt rein gar nichts und kann ihre Gefühle auch nicht zum Ausdruck bringen. Bei ihrer Mutter hat sie sogar schon verschiedene Rituale erfunden, da ihre Mutter sich freut, wenn Targa sie zum Beispiel zur Begrüßung in den Arm nimmt. Das Traurige ist, dass Targa das niemals so empfunden hätte und daher macht sie solche Sachen automatisch wie ein Roboter.

Außerdem erleben wir Targas schwierige Vergangenheit in der Geschichte. Es gibt noch sehr viele Gründe, weshalb man Targa als Psychopathin bezeichnen könnte, doch das würde vorgreifen. Das Autorenteam hat mit Targa auf jeden Fall eine einzigartige und außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und weiß was sie will.

Für mich persönlich ist diese Geschichte auch sehr glaubhaft. Sie könnte sich genauso zugetragen haben. Ich weiß zwar nicht ob die Polizei so jemanden wie Targa in echt auch an den Ermittlungen teilhaben lassen würde, aber sonst kann ich mir die Handlung bildlich vorstellen. Alles wirkt sehr stimmig und authentisch auf mich.

Da die Kapitel sehr kurz sind, kann man gar nicht aufhören zu lesen. Man sagt sich selbst „Oke nur noch ein Kapitel und dann hör ich auf“, doch wer von uns kennt das nicht. Es bleibt nie bei dem einen und auf einmal hat man das Buch fertig gelesen.

Wer also einen leicht dramatischen und super spannenden Thriller sucht ist hier genau richtig. Schaut euch das Buch einmal etwas genauer an. Es ist auch noch nicht so lange auf dem Markt und hat es wirklich verdient Aufmerksamkeit zu bekommen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Rezension - Frostkuss - Jennifer Estep

Montag, 24. Juli 2017
Titel: Frostkuss
Reihe: Mythos Academy 
Autor: Jennifer Estep
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 400 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: piper

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Meine Meinung:
Das Cover schimmert und glitzert richtig schön. Es ist einfach wie die gesamte Reihe magisch. Die Blume, die darauf zu sehen ist, finde ich sehr majestätisch. Meiner Meinung nach sind die schwarzen Cover, welche neu aufgelegt wurden, viel schöner als die alten weißen.

Ich finde, dass die Idee der Geschichte genauso bezaubernd ist. Die Autorin hat eine völlig neue Welt erschaffen und mit der Atmosphäre der Akademie noch einmal einen draufgesetzt. Ich persönlich liebe Akademie oder Camp Geschichten. Diese kommen mir realitätsnäher vor als andere, obwohl es sich bei ihnen meistens um Fantasygeschichten handelt.

Ich liebe ja die griechische Mythologie und habe mich dadurch natürlich auch gleich in diese Reihe verlieben müssen. Es geht hier sehr viel um Götter und Krieger. Wer zum Beispiel „Thor“ mag, könnte diese Reihe mit ihren wundervollen Charakteren auch mögen. Ich finde die Idee einfach genial, dass die Autorin das Thema Götter genommen und neu verpackt in eine Internatsgeschichte gesteckt hat.

Meines Erachtens nach gibt es sowieso viel zu viele Internatsgeschichten oder Ähnliches die sich nicht sonderlich voneinander abheben. Doch bei dieser Reihe ist das anders. Man bemerkt als Leser wirklich, dass sich die Autorin Gedanken zu dem Thema gemacht hat und sich Zeit gelassen hat, anstatt irgendetwas Unglaubwürdiges schnell hinzuschreiben.

Das Buch wurde von mir an einem Tag durchgesuchtet. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Dies war auch dem großartigem Schreibstil der Autorin zu verdanken. Sie schreibt wirklich flüssig und es gab keine einzige Stelle, die sie nicht bildlich darstellen und flüssig schreiben konnte. Ich habe auch gleich nach dem zweiten Band der Reihe gegriffen, da der erste meiner Meinung nach einfach zu schnell geendet hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Ich finde es richtig cool, dass die Autorin am Ende des Buches, dem Leser noch kleine Extras dagelassen hat, wie zum Beispiel Gwens Stundenplan oder einen ihrer Aufsätze. Meiner Meinung nach war dies ein richtig netter Bonus.

Das Buch bekommt aber leider nur 4 Sterne anstatt 5 von mir und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Es gab eine Stelle im Buch, die mir so gar nicht gefallen hat. Ich meine jetzt nicht, wie sie dargestellt wurde, sondern wirklich das Inhaltliche hat mir nicht gefallen. Natürlich will ich euch jetzt nicht spoilern und behalte die genaueren Details für mich. Ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen.

Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen 
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Rezension - Ein Kuss aus Sternenstaub - Jessica Khoury

Samstag, 22. Juli 2017
Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub 
Originaltitel: The Forbidden Wish
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Liebesroman
Länge: 448 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren
Verlag: cbj


Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Meine Meinung:
Das Cover sieht meiner Meinung nach etwas episch aus. Die Frau darauf stellt höchstwahrscheinlich Zahra, unsere Hauptprotagonistin dar. Die Schrift ist auch ein bisschen verschnörkelt. Dies finde ich ziemlich schön. Generell die ganze Aufmachung des Covers kann sich sehen lassen.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Buch um eine Adaption der Geschichte, 1001 Nacht. Ich habe 1001 Nacht nie gelesen und wusste nur vage über die Geschichte Bescheid, daher kann ich dazu nun keine Schlüsse ziehen.

Ich finde es sehr toll, dass unsere Dschinny die weibliche Hauptprotagonistin Zahra ist. Meistens tauchen in Dschinn Büchern nur vermehrt männliche Protagonisten auf und man sucht nach einer starken, kämpferischen Frau, doch man findet keine. Doch hier war es einmal umgekehrt. Dies und viele andere Punkte, machen die Geschichte einzigartig.

Zahra ist eine sehr wilde Person und trägt verschiedene Sachen mit sich herum. Wie jeder andere hat auch sie ihr Bündel zu tragen, nur leider hat sie wegen einer Sache in ihrer Vergangenheit starke Schuldgefühle und weiß nicht so genau, wie sie damit umgehen soll. Von außen sieht man ihr ihr Alter nicht an, wenn sie es nicht will, doch sobald man die Dschinny einmal kennengelernt hat, merkt man wie weise sie ist.

Meiner Meinung nach wurde die Figur des Dschinns meisterhaft besetzt und ich hätte mir keine andere Hauptprotagonistin als Zahra wünschen und vorstellen können. Sie besitzt einfach einen regelrechten Kampfesgeist und das auch noch, obwohl sie seit über mehr als 500 Jahren nicht mehr aus ihrer Flasche herausgekommen ist.

Die anderen Charaktere haben es mir auch ziemlich angetan. Aladdin ist ein herzensguter Mensch und sieht sich selbst als kleiner an, als er ist. Er besitzt seinen ganz eigenen Charme und versucht die Dinge eher ins Lächerliche zu ziehen, da er Angst vor der Wahrheit und auch vor der Zukunft hat. Ihn schließt der Leser besonders schnell ins Herz. Zumindest bei mir war es so. Nebenbei lernen wir auch viele andere Nebencharaktere kennen und ich muss sagen, dass egal ob neben oder Hauptcharakter, jede einzelne Figur gut erschaffen und beschrieben wurde und ich als Leser das Gefühl hatte, in dieser Fantasywelt zu leben und die Geschichte selbst am eigenen Leib zu erfahren.

Wer in diesem Buch nach einer kitschigen Liebesgeschichte sucht, wird lange suchen können, da die Geschichte zwischen Zahra und Aladdin rein gar nichts mit kitsch zu tun hat. Es geht in dem Buch auch sehr viel um die eigene Identität. Die Frage: Wer bin ich? Stellt sich Zahra selbst unterschwellig immer wieder. Noch dazu kommt, dass ich die Moral der Geschichte fantastisch finde und gut überlegt. Die Kernaussage ist eigentlich, dass man nicht alles braucht, um glücklich zu sein, sondern sogar Liebe manchmal schon ausreichen kann.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Zahra erzählt, was ich persönlich auch am besten gelöst fand, da wir auch sehr viel über sie und ihre Vergangenheit erfahren. Vielleicht hätte ich es noch ein kleines bisschen besser gefunden, wenn Aladdin von der Autorin auch ein paar Kapiteln zu erzählen bekommen hätte, doch dies finde ich nicht so tragisch, da meistens sowieso nur ein Hauptprotagonist die Geschichte aus seiner Sicht der Dinge erzählt.

Das Buch bekommt 5 Sterne von mir, da es einfach magisch und einzigartig war. Auch wenn ich die Geschichte von 1001 Nacht nie gelesen habe, bin ich mir sicher, dass es keine bessere Adaption davon gibt.

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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Rezension - Die Verlassene - Mary Torjussen

Sonntag, 9. Juli 2017
Titel: Die Verlassene
Originaltitel: Gone without a Trace
Autor: Mary Torjussen
Genre: Thriller, Psychothriller
Länge: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Sie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Er ist weg. Verschwunden. Hat sie verlassen. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie findet keine Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie …

Meine Meinung:
Meiner Meinung nach ist das Cover auf seine ganz eigene Art und Weise bezaubernd. Mir persönlich gefällt es nicht so gut, allerdings liebe ich die Farbe des Covers und das Insekt, was darauf zu sehen ist.

Der Einstieg in die Geschichte, fiel mir sehr leicht. Sofort war mir die Hauptprotagonistin Hannah sympathisch. Ich konnte Hannahs Taten und Handlungen alle nachvollziehen. Ich hätte an ihrer Stelle auch nicht viel anders gehandelt.

Die Idee der Geschichte finde ich großartig. Das ganze Konzept ist einzigartig und nimmt dem Leser, die Luft zum Atmen. Der rote Faden ist mehr als vorhanden und die Handlungsstränge haben sich auch toll entwickelt. Wir haben in dieser Geschichte nämlich mehrere Handlungsstränge, doch der am meisten hervorgehobene, ist der, in dem Hannah ihren Freund sucht und aufklären will, warum und wodurch er verschwunden ist. Wurde er entführt? Seit wann plant er sein Verschwinden und die wichtigste Frage: Warum ist er weg? Um diese Fragen geht es im Buch hauptsächlich.

Wie so viele Thriller in letzter Zeit, hat mich auch dieser von der ersten Seite an begeistert und die Begeisterung ist bis zum Ende geblieben. Das ganze Buch über war spannend. Es gab nicht einmal eine fade Stelle, oder eine Szene, in der die Autorin nicht 100% gegeben hat. Man merkt, dass in diesem Buch sehr viel Leidenschaft und Herzblut steckt. Dadurch, dass mich dieses Werk so begeistern konnte, habe ich an einem Tag 300 Seiten weg gesuchtet.

Von dem Schreibstil der Autorin bin ich genauso begeistert. Ich finde, dass er angenehm und sehr spannend ist. Dies meine ich, ist die beste Kombination, um dem Leser Gänsehaut zu verursachen und ihn vom Hocker zu hauen.

Hannah ist eine Protagonistin, mit der man einfach automatisch mit fiebert. Ich war sofort auf ihrer Seite und sie tat mir furchtbar leid. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Hannah den Bezug zur Realität etwas verliert. Sie hat sich immer weiter hineingesteigert in die ganze Sache mit ihrem Freund und wollte ihn einfach nur finden. Sie hat im Laufe des Buches dadurch auch sehr viel verloren. Meiner Meinung nach hat sie sich oft in eine Traumwelt geflüchtet. Ich will euch nicht spoilern, indem ich euch verrate warum ihr Freund einfach verschwunden ist, aber so viel kann ich sagen, es ist wegen einer Sache, die ich nicht für möglich gehalten habe. Ich war am Ende einfach nur geschockt von dem Buch, wie so oft in letzter Zeit bei Thrillern.

Wie schon oben erwähnt, hat mich die Auflösung schockiert. Ich muss zugeben, dass ich auch ein bisschen verwirrt und sehr erstaunt darüber war, da ich das einfach nicht erwartet hätte. Ich habe eigentlich mit allem gerechnet, nur nicht damit. Ich habe in der Geschichte gezielt nach Hinweisen gesucht, wurde aber nicht fündig. Dies finde ich ziemlich schade. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ein paar Hinweise im Buch hinterlassen hätte, da das Rätselraten so gleich noch viel mehr Spaß gemacht hätte.

Dieses Buch hat in mir auf jeden Fall gemischte Gefühle verursacht. Meiner Meinung nach spielt das Thema Moral bzw. was ist richtig und was ist falsch, eine sehr große Rolle in der Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und hoffe, dass alle Thrillerlieblinge da draußen es sich einmal genauer anschauen werden.


Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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